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Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
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Drei Veranstaltung abseits von Schenkelklopfereien
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Dat witte Kliff und das böse Tier | 13. Januar 20 Uhr (Hamburg) |
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Reimer Boy Eilers liest aus seinem neuen Roman „Das Witte Kliff“, in dem sich ein Fischer vergeblich gegen den Raubbau am Helgoländer Kalkfelsen stemmt. Martin Leander Briola (Leander Sukov) liest aus „Die Liebe ist ein böses Tier“. Beide Werke sind im Kulturmaschinen Verlag erschienen. Der Verlag – in seiner bedeutendsten Phase in Hamburg verortet – wurde Ende 2025 mit dem Bayerischen Verlagspreis ausgezeichnet. Feiert mit uns!
Eintritt frei
Datum: 13 Januar
Zeit: 20:00
Veranstaltungsort
Mathildes Moonshinetheater
Kleine Rainstraße 11
Hamburg, 22765 |
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Door geiht de Weg lang, min Söhn! | 17. Januar 17 Uhr (Marne) |
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Der bedeutende Kinder- und Jugendbuchautor Boy Lornsen (1922–1995) und der berühmte Schriftsteller Walter Jens (1923–2013) waren sich Jahrzehnte hindurch freundschaftlich verbunden. Eine Basis dieser Freundschaft waren die Beziehungen, die beide nach Süderdithmarschen, vor allem nach Marne und Neufeld hatten.
Frank Trende, aktueller Dithmarscher Kulturpreisträger, hat beide Männer gut gekannt und im aktuellen Band 7 der Edition MolenKieker (hrsg. von Heiko Thomsen, Hamburg) diese Freundschaft nachgezeichnet.
An diesem Abend wird Frank Trende kurzweilige und nachdenkliche Geschichten und Erinnerungen von Boy Lornsen und Walter Jens lesen. Dabei geht es um Marne und die Familie Jens, um Neufeld und die Familie Jans, um die Geschwister Glück aus „Glück im Winkel“ und vieles mehr. Als Besonderheit präsentiert Frank Trende ein Gedicht, das Walter Jens als junger Mann in das Neufelder Gästebuch des legendären Gastwirts Delf Jans geschrieben hat.
Der Herausgeber der Edition MolenKieker Heiko Thomsen wird das neue Heft vorstellen. Es ist an dem literarischen Abend gegen eine Schutzgebühr erhältlich.
Heimatmuseum
Marner Skatclub
von 1873 e.V.
Museumstraße 2 · 25709 Marne |
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Gedichte, Lieder und Bildprojektionen zum Tag der Auschwitzbefreiung | 27 Januar, 9:40 Uhr (Helmstedt) |
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Literarisch-musikalische Veranstaltung am 27. Januar im Gymnasium Julianum
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. 40 Jahre später traf ich mit anderen Autoren aus dem Bundesgebiet eine Woche lang mit ehemaligen Häftlingen in der Jugendbegegnungsstätte Auschwitz/Oswiecim zusammen. Die Überlebenden berichteten vom Lageralltag, von entsetzlichen Schändlichkeiten und natürlich von ihren Schicksalen. So erzählte z.B. ein Häftling, der als sogenannter „politischer Pole“ inhaftiert war, dass er als LKW-Fahrer zwischen dem Stammlager und dem Feld in Birkenau Transporte durchführen musste und dadurch überlebte. Ein anderer überstand das Inferno, weil er als Kalligraph fein säuberlich Tötungen durch Luftspritzungen in die Venen zu dokumentieren hatte. Kasimierz Smolen, ebenfalls als „politischer Pole“ nach dem Widerstand gegen Hitlers Einmarsch gefangenommen, schilderte die Entstehungsgeschichte des Sees neben dem Krematorium V.
Häftlinge mussten mit primitiven Werkzeugen und teils mit bloßen Händen eine riesige Grube für die anfallende Asche ausheben. Über dieses nasse Massengrab schrieb ich das „klagelied vom aschseegrund“. Ich trage es neben weiteren Gedichten und Liedern vor Schüler*innen des 11. Jahrgangs am Gymnasium Julianum vor. Überdies thematisieren meine Verse auch den Rassismus von heute, warten doch wieder Nazis in diversen Parlamenten auf die Machtübernahme.
Gedichte, Lieder und Bildprojektionen zum Tag der Auschwitzbefreiung
mit Johann Voß
Helmstedt
27. Januar 2026
Gymnasium Julianum
Forum, 9.40 bis 11 Uhr |
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Niederdeutsch-Friesisches PEN-Zentrum
c/o Niederdeutsche Bibliothek, Peterstraße 28, 20355 Hamburg
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